Ideales Laufwetter und fast Teilnehmerrekord
Zum Saisonende ging am letzten Sonntag der 89. «Frauenfelder» über die Bühne. Mild, trocken und wenig Wind – perfekte Bedingungen für einen Herbstlauf in Marathon- oder Halbmarathondistanz.
Zum Saisonende ging am letzten Sonntag der 89. «Frauenfelder» über die Bühne. Mild, trocken und wenig Wind – perfekte Bedingungen für einen Herbstlauf in Marathon- oder Halbmarathondistanz.
Laufen Der «Frauenfelder» lockte zwischen Frauenfeld und Wil wieder hunderte von Zuschauern an die Strecke. Die Durchmischung von militärischen und zivilen Läuferinnen und Läufern beschert jeweils allen ein besonderes Ambiente. Am «Frauenfelder» sind in den Kategorien Militärwettmarsch und Marathon 42,2 Kilometer und im Halbmarathon sowie Juniorenlauf 21,1 km hinter sich zu bringen. Dabei machen nicht selten die gesamte Höhendifferenz von 520 Metern, Winterwetter, und der wechselnde Untergrund den Läufer/innen zu schaffen. Entschädigt wurden sie dieses Jahr alle von idealen Lauftemperaturen sowie einer vielfältigen und malerischen herrlichen Landschaft in den Kantonen Thurgau und St. Gallen.
«Wir sind froh, dass sich unsere Arbeit gelohnt hat. Es ist jedes Mal auch für uns eine Genugtuung, wenn die Läuferinnen und Läufer freudig strahlend im Ziel einlaufen», so Andreas Wanner, OK-Präsident. Ein Läufer musste spitalärztlich versorgt werden. Wanner: «Wir wünschen ihm gute und baldige Erholung». Insgesamt hatten sich fast 2'500 Läuferinnen und Läufer angemeldet, 2'198 waren am Sonntag an den Starts. 18 haben unterwegs aufgegeben, sodass am Ziel noch 2'170 berechtigt waren, entweder eine Erinnerungsmedaille oder ein Glas Thurgauer Bienenhonig in Empfang zu nehmen.
1’733 klassierte Wettkämpfer im Halbmarathon und Juniorenlauf starteten um die Mittagszeit in Wil SG für den Marsch nach Frauenfeld. Unterwegs waren um jene Zeit bereits die 183 Läufer/innen im Militärwettmarsch und die 277 Teilnehmenden im zivilen Marathon. Feststellbar war in diesem Jahr, dass sich die Läuferinnen und Läufer tendenziell viel früher anmelden, als noch vor ein paar Jahren, z.B. vor der Pandemie. Damals waren am Lauftag bis zu 600 Nachmelden zu verzeichnen; heute sind es nurmehr rund 200, die sich spontan für eine Teilnahme entscheiden. Insgesamt haben die Teilnehmer Zahlen im Halbmarathon am Meisten zugenommen, eine Tendenz die auch bei anderen Läufen feststellbar ist. Erfreulich ist auch die Zahl der Teilnehmer im Waffenlauf, die recht konstant ist. Aus der deutschen und österreichischen Armee waren wieder 19 Läuferinnen und Läufer zu Gast am «Frauenfelder».
red
Die Siegerinnen und Sieger:
Waffenlauf Damen: 2:45:31,2 Astrid Müller, Russikon ZH (Kat. D50)
Waffenlauf Herren: 2:54:19,9 Ramon Hinder, Mauren TG (Kat. M20)
Militärwettmarsch Gäste: 3:56:13,9 René Bonvicini, A-Bludesch
Marathon Damen: 3:23:03,6 Patrizia Sigrist, Heiden AR (Kat. D20)
Marathon Männer: 2:34:20,3 Lukas Tanner, St. Gallen (Kat. M20)
Halbmarathon Damen: 1:14:12,9 Samira Schnüriger, Regensdorf ZH (Kat. D30)
Halbmarathon Herren: 1:06:44,0 Patrik Wägeli, Nussbaumen TG (Kat. M30)
Juniorenlauf Girls: 1:21:14,7 Rahel Good, Nussbaumen TG
Juniorenlauf Boys: 1:20:25,5 Ilja Bärtschi, Trogen AR
Die gesamte Rangliste ist verfügbar unter https://www.datasport.com. Der nächste «Frauenfelder» findet statt am Sonntag, 15. November 2026. Alle Infos finden Sie unter: www.der-frauenfelder.ch
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