Diskussionsloser Sieg im Spitzenkampf
Der FC Frauenfeld lässt im Duell mit dem Zweitplatzierten Uzwil II keinerlei Fragen aufkommen: Auf der Kleinen Allmend resultiert ein klarer 4:0-Erfolg.
Der FC Frauenfeld gewann das Spitzenspiel und baut die Tabellenführung aus. Bild: Markus Bauer
Der FC Frauenfeld lässt im Duell mit dem Zweitplatzierten Uzwil II keinerlei Fragen aufkommen: Auf der Kleinen Allmend resultiert ein klarer 4:0-Erfolg.
Fussball Der Frauenfelder Jubel über den Erfolg im Spitzenkampf ist nach Schlusspfiff gross – und vielleicht nochmals einen Tick ausgelassener als bei den 17 vorangegangenen Siegen. Denn allen Beteiligten ist an diesem Samstagabend klar: Dieses 4:0 über den ersten Verfolger Uzwil II ist ein grosser Schritt in Richtung Wiederaufstieg. Und auch die Art und Weise, wie der Sieg errungen wird, macht Freude: Frauenfeld ist über neunzig Minuten die bessere Mannschaft, lässt den Gegner nicht ins Spiel kommen. FCF-Torhüter Boris Steiner wird zu keiner einzigen Parade gezwungen.
Im Spiel nach vorne muss sich Frauenfeld zunächst finden. Doch dann stellt Dani Luis mit einem Doppelpack die 2:0-Pausenführung her: In der 24. Minute vollendet er einen sauberen FCF-Angriff mit einem Schuss in die nahe Ecke. Und kurz vor der Pause staubt Luis nach einem Kälin-Schuss ab. Dieser Yannic Kälin ist nach dem Seitenwechsel derjenige, der die Partie definitiv entscheidet – und zwar auf seine unverkennbare Art: An der Mittellinie verschafft er sich gegen mehrere Gegenspieler den nötigen Platz und setzt dann zum Heber an. Dieser schlägt punktgenau unter der Latte zum 3:0 ein (55.). Frenetischer Jubel auf Frauenfelder Seiten bricht aus.
Zum ganz grossen Schaulaufen setzt der FCF dann nicht mehr an. Das muss er aber auch nicht mehr, weil von den Gästen weiterhin nichts kommt. Den Schlusspunkt setzt Elvis Musaj, der 19 Minuten vor Ende eine Stern-Flanke aus spitzem Winkel zum 4:0 verwertet. Gross gerechnet muss fünf Runden vor Schluss nicht mehr werden: Den FC Frauenfeld trennt ein Sieg vom Aufstieg in die 2. Liga interregional. Der volle Fokus liegt in der Folge auf dem kniffligen Gastspiel in Bütschwil: Drei Punkte am Sonntagnachmittag und beim Jubel würde auch die letzte Zurückhaltung wegfallen.
red
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