Die Unterscheidung der heimischen und der asiatischen Hornisse ist mit blossen Auge möglich. Bild: zVg
13.05.2026 14:00
Invasive Hornisse breitet sich aus: Sichtungen unbedingt melden
Die Asiatische Hornisse breitet sich zunehmend in der Schweiz aus – auch im Siedlungsraum. Die invasive Art gefährdet einheimische Insekten und kann in Nestnähe für Menschen problematisch werden. Die Bevölkerung wird deshalb gebeten, Sichtungen rasch zu melden und Nester niemals selbst zu entfernen.
Thurgau Die invasive Art setzt die heimische Insektenwelt unter Druck: Wildbienen, Wespen und Honigbienen gehören zu ihrer bevorzugten Beute. Gerade im Frühling entstehen Primärnester häufig in unmittelbarer Nähe von Menschen – beispielsweise in Hecken, unter Dachvorsprüngen, in Nistkästen oder sogar auf Spielplätzen. Werden diese Nester versehentlich gestört, verteidigen die Hornissen sie aggressiv. Die Asiatische Hornisse ist an ihrem überwiegend schwarzen Körper sowie an den auffällig gelben Beinenden erkennbar. Einzelne Tiere sind grundsätzlich nicht gefährlich. In der Nähe eines Nestes sollte jedoch unbedingt ein Sicherheitsabstand von mindestens fünf Metern eingehalten werden. Wichtig ist die Früherkennung: Wer eine Asiatische Hornisse oder ein mögliches Nest entdeckt, sollte dies über die offizielle Plattform melden: asiatischehornisse.ch. Meldungen mit Foto oder Video helfen spezialisierten Hornissen-Scouts dabei, Nester frühzeitig aufzuspüren und fachgerecht zu entfernen. Nester dürfen keinesfalls selbst entfernt werden. Die Koordination erfolgt durch den Kanton und speziell ausgebildete Fachpersonen.⋌⋌eingesandt